• Camilla Nylund und Christopher Ventris sind ein faszinierend stimmiges Wälsungenpaar. Gegenüber dem letzten Jahr hat sich Christopher Ventris mit seiner Rolle hörbar angefreundet. Sein warmer Tenor zieht zwar nicht so in den Bann wie der von Johan Botha, bietet aber

  • Trash, Desperados und ein Roadmovie Frank Castorf hütet sich davor, jegliches mythische Pathos zu beschwören. Dabei gelingt ihm ein eigenes Mythos zu erschaffen. Anstatt des Flussbetts und einer romantisch anmutenden Anhöhe, situiert er den ganzen  Personenapparat de

  • Die Narration der Symbole Das Weite und das Nahe, das Auf und Ab, Physis und Metaphysis, Lust und Liebe, das Heilige und das Profane, das Männliche und das Weibliche inszeniert Castellucci mit Hilfe von einfachen und reduzierten Symbolen, die ständig ineinander greif

  • Was aber in streng bewachtem Bayreuth nicht ging, wird vielleicht in einem Opernhaus möglich, das immer wieder für seine kluge, aber auch revolutionelle Herangehensweise bei den Inszenierungen von der Kritik und vom Publikum immer wieder gelobt wurde. Spätestens nach

  • igentlich beginnt jeder Blog mit seinem ganz jungfräulichen Lorem ipsum. Nun, mein Blog existiert schon länger, und dieser Artikel ist auch nicht der erste in Folge, wie man es weiter unten gut erkennen kann. Die Texte, die Ihr hier findet, liebe Leserinnen und Leser

  • Für die Studierenden des dritten Semesters in der Regie von Christoph Nel und unter der musikalischen Stabführung von Karsten Januschke war die Produktion Carmen Assassinée eine Reise zu den Wurzeln des Stücks aus den Federn von Prosper Merimée und Georges Bizet. Mit